Intern
    Pädagogik bei Verhaltensstörungen

    Seminarangebot WiSe 2026/27

    Der Lehrstuhl für Sonderpädagogik V – Pädagogik bei Verhaltensstörungen bietet im Wintersemester 2026 drei Seminare an, bei denen Seminarpunkte für das GSiK-Zertifikat und/oder 5 ECTS für den freien Bereich oder Schlüsselqualifikationen im Studium erworben werden können. Jedes Seminar kann mit einem Seminarpunkt für das GSiK-Zertifikat angerechnet werden. Bei einer Belegung von zwei Seminaren und dem Erbringen von Prüfungsleistungen ist auch der Erwerb von 5 ECTS möglich, die im freien Bereich oder als Schlüsselqualifikationen angerechnet werden können.

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    Diskriminierung und Intersektionalität:  Macht, Mehrfachzugehörigkeiten und soziale Ungleichheit

     

    Veranstaltungsnummer: 05048560
    Donnerstag, 10-12 Uhr

     

    Inhalt: Diskriminierung – ein allgegenwärtiges Wort in der heutigen Gesellschaft. Diskriminierung im Arbeitsleben, Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt, Diskriminierung im Bildungssystem, Diskriminierung in der Freizeitgestaltung – die Liste lässt sich endlos weiterführen. Dabei gibt es zahlreiche Diskriminierungsformen: Rassismus, Sexismus, Klassismus, neuerdings rücken auch Ableismus, Bodyismus, … mehr in den Blick. Aber was heißt Diskriminierung eigentlich genau? Und welche Formen von Diskriminierung gibt es? Was unterscheidet diese Formen voneinander? Und welche Auswirkungen kann es geben, wenn verschiedene Formen von Diskriminierung aufeinandertreffen? Was bedeutet eigentlich intersektionale Diskriminierung? Und was ist überhaupt Intersektionalität?

    Mit diesen Fragen setzen wir uns in dem Seminar „Diskriminierung und Intersektionalität“ auseinander. Wir beschäftigen uns mit verschiedenen Phänomenen und Formen der Diskriminierung und nehmen in den Blick, wie diese zusammenwirken. Außerdem diskutieren wir mögliche Maßnahmen gegen Diskriminierung und verschaffen uns so einen Überblick über dieses gesellschaftlich präsente Phänomen. Das Seminar bietet sowohl theoretischen Input als auch Raum für Austausch und das Einbringen eigener Themen und Schwerpunkte, unter anderem durch Posterpräsentationen. Damit gestaltet es sich interaktiv und abwechslungsreich.

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    Popkultur als Spiegel der Macht – Repräsentation und Ausgrenzung im medialen Alltag

     

    Veranstaltungsnummer: 05048720
    Donnerstag, 16-18 Uhr

     

    Inhalt: Wir alle kennen die Klischees, die in Medien regelmäßig bedient werden: die dumme, aber sexy Blondine, der lustige Dicke, das bemitleidenswerte Kind im Rollstuhl. Immer noch begegnen uns diese Stereotype fast täglich in Büchern, Filmen, Serien, der Werbung oder auf Social Media. Genau diese Darstellung unterschiedlicher Ungleichheitskategorien (z.B. Hautfarbe, Geschlecht, Religion, sexuelle Orientierung, Behinderung etc.) in der vergangenen und aktuellen, nationalen und internationalen (Unterhaltungs-)Kultur und ihre Auswirkungen nehmen wir in diesem Seminar in den Blick. Dabei nehmen wir einen fachlichen Blickwinkel ein und verbinden ihn mit den Perspektiven betroffener Menschen und weiterer Expert*innen.

    Besonders relevant ist dieses Thema, weil die Darstellung in häufig unreflektiert konsumierten Medien das gesellschaftliche Bild und die gesellschaftliche Wahrnehmung, zum Beispiel von Behinderung, maßgeblich prägt und beeinflusst. Filme wie „Ziemlich beste Freunde“ lassen dabei nicht nur Einblicke auf das Phänomen Behinderung zu, sondern auch auf zahlreiche andere Ungleichheitskategorien. Nach einer theoretischen Einführung beschäftigen wir uns näher mit bestimmten Medien und Ungleichheitskategorien, die die Studierenden selbst wählen und präsentieren, und analysieren gemeinsam diese Darstellungen und ihre Auswirkungen.

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    Normen im Kontext von Kultur und Behinderung

     

    Veranstaltungsnummer: 05048730
    Freitag, 06.11.2026, 15-19 Uhr und Samstag, 07.11.2026, 9-16 Uhr

     

    Inhalt: In diesem Seminar werden zunächst theoretische Grundlagen zu den Themen Norm, Kultur und Behinderung erarbeitet. Anschließend folgt eine gemeinsame Erarbeitung des Einflusses von Normen sowohl auf Kultur als auch auf die Sonderpädagogik, Behinderung und den Umgang mit Behinderung. Auch der Einfluss von Normen auf Behinderung wird thematisiert.
    Ziel ist es, die Studierenden für kulturabhängige Verständnisse der Norm und einen Umgang mit Abweichungen von der Norm zu sensibilisieren.

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    Für alle Seminare ist eine Anmeldung über WueStudy erforderlich.

    Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Miriam Lange, Lehrstuhl für Sonderpädagogik V – Pädagogik bei Verhaltensstörungen

    E-Mail: miriam.lange@uni-wuerzburg.de