Intern
    Lehrstuhl für Pädagogik bei Sehbeeinträchtigungen einschließlich inklusiver Pädagogik

    Peer-Beratung für den Übergang an die Hochschule für Schüler:innen und Studierende mit Behinderung

    ► Gefördert. ERASMUS+
    ► In Kooperation mit: Johannes Keppler Universität - Institut Integriert Studieren Linz (AT), Polytechnische Hochschule Mailand (ITA), Landesschulzentrum für Hör- und Sehbildung Linz (AT), Blindenzentrum St. Raphael Bozen (ITA)
    ► Projektlaufzeit: 01/2026 - 08/2028
    ► Projektmitarbeitende: Jacob Habermann, Xiaolong Yue, Leonie Priebe

    Im Übergang von der Schule zur Universität bzw. Hochschule und auch im Studienalltag können für sehbeeinträchtigte und blinde Schülerinnen und Schüler bzw. Studierende multifaktorielle Herausforderungen auftreten. Beispiele für mögliche Herausforderungen sind nicht-barrierefreie Lernmaterialien und/ oder digitale Lernplattformen, Stigmatisierung und eine erschwerte Orientierung auf dem Campus bzw. auf dem Weg zwischen Universitätsgebäuden. Gleichzeitig gibt es wenige spezifische Unterstützungsangebote für sehbeeinträchtigte und blinde Studierende oder die Informationen über diese und über konkrete Ansprechpartner von bspw. Beratungsstellen sind nicht bekannt.

    Um dieser Vielzahl an Herausforderungen begegnen zu können und einen Einstieg ins Studium für sehbeeinträchtigte und blinde Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen, wurde das Bridge2Uni-Projekt entwickelt. Im Rahmen dieses Projekts soll ein umfassend konzipiertes Schulungsprogramm mit barrierefreien Trainingsmaterialien für Peer-Mentorinnen und Mentoren entstehen, die sehbeeinträchtigte und blinde Studierende bei ihren individuellen Herausforderungen im Studienalltag begleiten und unterstützen. Durch die länderübergreifende Kooperation mehrerer unterschiedlicher Institutionen kann mithilfe umfangreicher Fachexpertise eine digitale Plattform für Austausch und Support und damit auch ein nachhaltiges Netzwerk über Ländergrenzen hinweg aufgebaut werden. Außerdem ermöglicht diese Kooperation, dass das Mentorenprogramm nicht nur an einem einzelnen Standort angeboten werden kann und dadurch möglichst viele sehbeeinträchtigte und blinde Studierende davon profitieren können.