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    Pädagogik bei Verhaltensstörungen

    Zukunft mit Klasse – Gemeinsam die Welt verändern mit der Challenge für Schulen in Unterfranken

    Lehrstuhl Pädagogik bei Verhaltensstörungen beteiligt sich an Schulprojekt zum Globalen Lernen

    Das Globale Lernen stellt im Rahmen einer wachsenden Globalisierung in vielen Lebensbereichen unserer Gesellschaft eine wichtige Grundlage für ein erfolgreiches und harmonisches Zusammenleben dar. Im Lehrplan Plus ist die „Bildung für nachhaltige Entwicklung (Umweltbildung, Globales Lernen)“ im Rahmen der übergreifenden Bildungs- und Erziehungsziele verankert.
    An dieser Stelle setzt das Projekt „Zukunft mit Klasse – Gemeinsam die Welt verändern mit der Challenge für Schulen in Unterfranken“ an. Initiiert wurde das Projekt von Katharina Lang (Eine Welt-Promotorin Unterfranken) und Judith Aßländer (DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e. V.), die im Juli 2020 erstmals Bildungsakteure des globalen Lernens aus verschiedensten Bereichen in ganz Unterfranken vernetzten und einige davon für das Projekt gewinnen konnten.
    Ziel der Challenge ist es, das Globale Lernen in den Schulen interaktiv und handlungsorientiert zu gestalten, erleb- und erfahrbar(er) zu machen und gleichzeitig das vielseitige und vorhandene Wissen der Bildungsakteure des globalen Lernens in Unterfranken zu nutzen. Im Rahmen des Projekts können sich teilnehmende Schulklassen die Auszeichnung „Klasse mit Zukunft“ gemeinsam erarbeiten.
    Auch der Lehrstuhl Sonderpädagogik V - Pädagogik bei Verhaltensstörungen unter der Leitung von Prof. Dr. Roland Stein beteiligt sich im Rahmen des GSiK- Sonderpädagogik-Teilprojekts an diesem Projekt. Seitens des Lehrstuhls wurden von Miriam Lohrmann drei Angebote entwickelt, welche verschiedene Aspekte des globalen Lernens vermitteln sollen:

    1. Global playing - Interkulturelle Kommunikation
    Mit Hilfe der Methode „Global Playing“ sollen den SchülerInnen „Kommunikationsherausforderungen“ und -möglichkeiten aufgezeigt werden, infolgedessen sie Handlungsstrategien entwickeln und umsetzen sollen.

    2. Die große Wörterfabrik – (nonverbale) Interkulturelle Kommunikation (mit und durch Bilderbücher)
    Das Buch „Die große Wörterfabrik“ stellt in diesem Bildungsangebot die Grundlage für die bewusste Beschäftigung mit dem Thema Kommunikation und daraus resultierenden Schwierigkeiten und Chancen dar.

    3. Die Bewohner der Insel Albatros
    Das Rollenspiel „Die Bewohner der Insel Albatros“ soll den SchülerInnen ihre „Kulturelle Brille“ bewusst machen sowie für vorschnelles Urteilen und Werten, Vorurteile, Stereotype und die eigene kulturelle Prägung sensibilisieren.

    Wie funktioniert eine Teilnahme bei „Zukunft mit Klasse“?
    Für die erfolgreiche Teilnahme an der Challenge gibt es zwei Kriterien: Lehrkraft und Klasse entscheiden sich zu Beginn des Projekts für ein externes Bildungsangebot (zu finden auf: zukunft-mit-klasse.de), nehmen mit dem dort angegebenen Bildungsakteur Kontakt auf und vereinbaren einen Termin für die Durchführung des Angebots.
    Im Anschluss daran setzt die Klasse mit der Lehrkraft ein eigenes, selbstgewähltes Projekt (hierzu) an deren Schule um. Sobald alle nötigen Kriterien erfüllt sind, füllt die Lehrkraft das Zertifizierungsformular aus und sendet es  an dabei@zukunft-mit-klasse.de. Abschließend wird ein Termin zur Urkundenübergabe vereinbart.

    Was sind Teilnahmevoraussetzungen?
    Es stehen Bildungsangebote für Förderschulen, Grundschulen, Schulen der Sekundarstufe I und II sowie Berufsschulen zur Verfügung. Alle Klassen in Unterfranken können sich beteiligen.
    Kriterien für die erfolgreiche Zertifizierung als ‚Klasse mit Zukunft‘ sind die Inanspruchnahme einer Einheit eines externen Bildungsakteurs und die anschließende Umsetzung eines eigenen Projekts.

    Wie sieht es mit dem zeitlichen Rahmen aus?
    Das Projekt startet im Jahr 2021, Termin wird noch bekannt gegeben.

    Weitere Infos zur Challenge finden Sie auch unter: Zukunft mit Klasse (zukunft-mit-klasse.de)
     

    Bei Fragen oder Interesse an einer der vom Lehrstuhl für Sonderpädagogik V – Pädagogik bei Verhaltensstörungen angebotenen Bildungsveranstaltungen wenden Sie sich bitte an Miriam Lohrmann (miriam.lohrmann@uni-wuerzburg.de).