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    Pädagogik bei Verhaltensstörungen

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    Hate Speech Diskriminierung im Netz entgegenwirken

    Ein Workshop im Rahmen der Veranstaltungsreihe
    „Interkulturelle Kompetenz im Klassenzimmer“ (IKiK)

    Eine Veranstaltungsreihe des Lehrstuhls Sonderpädagogik V -Pädagogik bei Verhaltensstörungen und des GSiK-Büros, in Kooperation mit internen und externen Partnern
     

    Auftaktveranstaltung im Sommersemester 2021 mit Lisa Pausch

     

    Auch in diesem, erneut pandemie- und onlinegeprägten Semester, kann die erfolgreiche Veranstaltungsreihe „Interkulturelle Kompetenz im Klassenzimmer“ (IKiK) fortgeführt werden. Diese wird vom Lehrstuhl Sonderpädagogik V - Pädagogik bei Verhaltensstörungen der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Roland Stein, in Kooperation mit dem Büro für Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz (GSiK) geplant sowie durchgeführt. Dieses interdisziplinäre Projekt richtet sich nicht nur ausschließlich an Lehramtsstudierende, sondern ist offen für Studierende aller Fakultäten der Universität sowie externe Interessierte.
    Wie auch in den vergangenen Semestern war es dem Projektteam wiederholt möglich, einige sehr interessante Referent:innen zu gewinnen, die dieses aktuelle Studienhalbjahr mit einer Vielzahl spannender, lehrreicher und vielversprechender Seminare, Workshops und Vorträge bereichern werden.         
    Den Auftakt der Veranstaltungsreihe im digitalen Sommersemester 2021 markierte der Workshop „Hate Speech Diskriminierung im Netz entgegenwirken“ mit Frau Lisa Pausch.

    Am 23.04.2021 wurde in einem dreieinhalbstündigen Workshop die brisante und sehr aktuelle Thematik „Hate Speech“ aufgegriffen, aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet, in diverse Kontexte gesetzt, kritisch hinterfragt und reflektiert sowie einige Impulse, wie auch Praxistipps eruiert und validiert.

    Zu Beginn der Einheit wurden die 23 Teilnehmer:innen direkt von Frau Pausch darum gebeten, eigene Hate Speech Erfahrungen zu rekonstruieren, darüber nachzudenken und gegebenenfalls mit der Gruppe zu teilen.       
    Inhaltlich ging der Workshop dann u.a. mit folgenden Fragestellungen in die Breite sowie Tiefe:
    -„Warum reden wir heute über Hate Speech?“        
    -„Was ist Hate Speech?“       
    -„Warum gibt es Hate Speech?“       
    Die Frage nach dem „Warum“, also gewissermaßen nach der Sinnhaftigkeit über diese Materie zu referieren, sich auszutauschen und gemeinsam zu lernen, ließ sich im Seminar zügig mit Blick ins „world wide web“ eruieren. Dort findet ein täglicher „Hate Speech Marathon“ auf allen erdenklichen Plattformen von Facebook über Twitter und Instagram bis hin zu TikTok & Co. statt. In unserer digitalisierten Welt – sowie pandemiebedingt – verbringen wir zunehmend mehr Zeit im Internet. Dies impliziert gleichzeitig, dass wir, theoretisch wie praktisch, vermehrt Kontakt- und Berührungspunkte mit Hasskommentaren im Netz haben, sei es aktiv oder passiv. Neben dem Aspekt, dass Radikalisierungen oft im Internet beginnen und die Gewaltschwelle in der analogen Welt abnimmt, lassen sich Hass-Nachrichten auf dem digitalen Weg schneller verbreiten, so die Referentin.     
    Anschließend wurde im weiteren Verlauf des Workshops eine gemeinsame Schaffensgrundlage darüber gebildet, was „Hate Speech“ per se eigentlich ist. Die Amadeu Antonio Stiftung fasst dies treffend zusammen, indem sie formuliert: „Hate Speech ist gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, die ihren Ausdruck in gewalttätiger Sprache findet. Sie verletzt die Würde und die Rechte von Menschen und kann ganze Gruppen einschüchtern. Sie kann indirekt sein und über Bilder oder Memes funktionieren. [...]“.       
    Diese IKiK-Veranstaltung bezog sich vor allem auf jene Facetten des Spektrums der Hassreden, die in der virtuellen Welt stattfinden.   
    Die Frage, warum es „Hate Speech“ gibt, ließ sich im Rahmen der Zoom-Sitzung mit einem kleinen Exkurs in die Psychologie oberflächlich beantworten. Demnach würden hinter Hass wichtige Funktionen stecken, die nicht als „nur negativ“ abzustempeln seien, denn Hass könne beispielsweise auch eine schützende Funktion haben und die Menschen vor Gefahren bewahren. Jedoch könne Hass auch zu einer gewissen Gruppenbildung beitragen. Darüber hinaus gibt es den sogenannten „Negativity Bias“, dieser impliziert, dass negative Nachrichten besonders interessant für das humane Gehirn sind. Hass ist kein neuartiges Phänomen, jedoch würden Reichweite, Anonymität und Straffreiheit des Internets einen „guten Deckmantel“ für Hassbotschaften im Netz bieten und somit die Dynamik und Qualität des menschlichen Hasses auf eine neue Ebene heben.  
    In einem nächsten inhaltlichen Schritt wurden nun die Perspektiven von „Hate Speech“ ausdifferenziert und die Sicht auf die von „Hate Speech“ betroffenen Personen, aber auch auf die Täter:innen, also die Menschen, die Hassbotschaften (im Netz) produzieren, gelenkt:  
    In dem Moment, in dem eine Ausgrenzung – hier durch Anfeindungen, Hassbotschaften und dergleichen – stattfindet, impliziert uns unser Urinstinkt, dass die eigene Existenz bedroht sei. Weil Ausgrenzung gefährlich für eben diese ist, haben Menschen, oder auch soziale Tiere, mentale Systeme entwickelt, die sie davon abhalten, sich so zu verhalten, dass sie aus der Gruppe eliminiert werden, dies nennt man auch „Ostracism detection systems“. Die Herausforderung und Schwierigkeit bei „Hate Speech“ ist jedoch auch, dass es sich um Hass handelt, für den man, als betroffene Person, nichts kann und den man selbst, in der Rolle des/ der Betroffenen nicht beeinflussen kann. Dies wird in jenem Aspekt unterstrichen, dass sich Hasspostings verstärkt gegen sogenannte Randgruppen richten z.B. gegen Angehörige bestimmter Religionen oder auch gegen Menschen der LGBTIQ+ Szene wie auch BIPOC.       
    Als Pendant zu eben eruierter Personengruppe zählen nun die Täter:innen. Hier ist es wichtig, in eine differenzierte Betrachtung der verschiedenen Täterschaften und deren Profile zu gehen, so die Referentin Frau Pausch. Als prototypische Beispiele nannte sie hier die Tätergruppen der extremistischen Aktivist:innen, die gezielt Hassbotschaften einsetzen, um z.B. rechte Stimmungsmache zu betreiben und/ oder, um menschenfeindliche Ideologien zu vertreiben. Darüber hinaus gibt es in einem großen Spektrum auch „normale“ Nutzer:innen, die menschenfeindliche Positionen vertreten und/ oder diese mit anderen Usern teilen. Die Intentionen hinter deren Postings können sehr unterschiedlich sein und so z. B. von einem potenziellen Unwissen/ einer vermeintlichen Naivität, über humorale Vorstellungen oder einer rechten Haltung gespickt sein.   
    Genau an diesen Intentionen und dergleichen setzte ein weiterer, praxisnaher Workshop-Schwerpunkt an. In einem aktiven Teil lernten die Rezipient:innen nun, welches Reaktionsspektrum adäquat sei, im Falle der Begegnung mit Hasskommentaren im Netz: Als potenzielle Respons, je nach Qualität und Dynamik des einzelnen Hasskommentars, ist es ein intelligenter Weg entweder mit Ignoranz, Positionierung, Diskussion, der Unterstützung der Betroffenen, der Meldung des Posts oder weiteren Facetten der virtuellen Kommunikationsbandbreite (z.B. Ironie, Offlinegehen, Memes, Liken von Positivnachrichten etc.) zu reagieren.
    Die einzelnen Antwortwege differenzierte Frau Pausch im Workshop explizit und detailliert, nannte hierzu stets viele Praxisbeispiele und bezog die Zuhörerschaft aktiv mit ein, stellte immer wieder Fragen in die Runde und regte zur Diskussion an.      
    Dieser aktive Einbezug mündete in einer praktischen Übung: Im Vorfeld an den Workshop erhielten die angemeldeten Teilnehmer:innen vom GSiK-Team die Nachricht, dass sie selbst in den Tagen vor Workshopbeginn mit offen Augen durch die Social-Media-Welt gehen sollten, um Hasskommentare etc. zu extrahieren.            
    Diese gesammelten Niederschriften wurden nun im Workshop genutzt, sodass die Teilnemer:innen nun selbst in einem geschützten Rahmen lernen, üben und ausprobieren durften, sich gegen einen wahrgenommenen Hasskommentar im Netz stark zu machen. Als Arbeitsgrundlage diente hier die vormals besprochene Antwortpalette. Aus dieser Bandbreite an Möglichkeiten bedienten sich die Studierende nun in der Praxisübung. So konnten sie thematisch geordnet an diversen hate posts „üben“, wie sie künftig adäquat in der real-virtuellen Welt reagieren könnten/ sollten, wenn eine Hassnachricht o.ä. in ihr Sichtfeld rutscht.   
    Im Zuge dessen gelang es den Anwesenden in Kleingruppen eigene Memes, Diskussionsgrundlagen, valide Vorgehensweisen und mehr zu definieren, niederzuschreiben und über dies hinaus v.a. ihre eigene Wahrnehmung für „Hate Speech“ im Internet zu schärfen.
    Als Feinschliff der vormaligen praktischen Erfahrung und als gleichzeitiger Abschluss des Workshops gab Frau Pausch wichtige Tipps und Hinweise rund um die Workshop-Thematik. Diese clusterten sich in Aspekte wie Selbstschutz, Kommunikation, Ressourcenorientierung und stellten das Gelernte der vergangenen dreieinhalb Stunden noch einmal kompakt und präzise dar. So gelang es der Referentin, die anwesenden Personen mit einer wachsamen, achtsamen Haltung gegenüber der Sensibilität und Relevanz des Themas aus dem Workshop zu entlassen.

     

    Hintergrund der Referentin:  
    Lisa Pausch arbeitet als freie Journalistin sowie als freie Referentin für das Projekt „Globales Lernen“ bei „Bildung trifft Entwicklung“ (BtE). Sie ist Referentin für Workshops u.a. zu den Thematiken „Hate Speech“, „Lieferkettengesetz“ und „Klimawandel“.

     

    Wir bedanken uns sehr herzlich bei Frau Lisa Pausch für ihren sehr lehrreichen, informativen und kurzweiligen Workshop, den Studierenden für ihre Teilnahme, Mitarbeit und ihr Interesse an der Themenstellung, dem GSiK-Team samt studentischen Hilfskräften für die finanzielle und organisatorische Hilfe sowie bei unserem Lehrstuhlinhaber Herrn Prof. Dr. Roland Stein für seine Unterstützung.


    Ein Beitrag von Frau Theresa Loschert (studentische Hilfskraft am Lehrstuhl Pädagogik bei Verhaltensstörungen)

    Kontakt:
    Prof. Dr. Roland Stein, Lehrstuhl Sonderpädagogik V – Pädagogik bei Verhaltensstörungen
    E-Mail: roland.stein@uni-wuerzburg.de

    Miriam Lohrmann (Lehrstuhl Sonderpädagogik V – Pädagogik bei Verhaltensstörungen; Teilprojektstelle GSiK): miriam.lohrmann@uni-wuerzburg.de

    Autorenlesung mit

    Kübra Gümüşay: Sprache und Sein

     

    Eine Lesung im Rahmen der Veranstaltungsreihe Interkulturelle Kompetenz im Klassenzimmer (IKiK) des Lehrstuhls Sonderpädagogik V - Pädagogik bei Verhaltensstörungen und der GSiK-Zentrale

     

    Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „IKiK“, die zum wiederholten Mal vom Lehrstuhl Sonderpädagogik V – Pädagogik bei Verhaltensstörungen organisiert wird, liest Frau Kübra Gümüşay aus ihrem aktuellen Buch „Sprache und Sein“.

     

    Kübra Gümüşay, geboren 1988, ist eine der einflussreichsten intellektuellen und politischen Aktivistinnen unseres Landes. Sie studierte Politikwissenschaften in Hamburg und an der Londoner School of Oriental and African Studies. 2011 wurde ihr Blog »Ein Fremdwörterbuch« für den Grimme Online Award nominiert. Sie war Kolumnistin bei »Die Tageszeitung« und stand mehrfach auf der TEDx-Bühne. Sie beschäftigt sich insbesondere mit Rassismus, Feminismus, Netzkultur und Fragen gesellschaftlicher Vielfalt. Nach Jahren in Oxford lebt sie mit ihrem Mann und ihrem Sohn wieder in Hamburg, ihrer Geburtsstadt.
    Sie ist Autorin des Bestsellers »Sprache & Sein«, sowie Initiatorin und Mitbegründerin zahlreicher Kampagnen und Vereine - u.a. der Antirassismus-Kampagne #SchauHin, des feministischen Bündnisses #ausnahmslos (2016 mit dem Clara-Zetkin-Frauenpreis ausgezeichnet) und der Kampagne »Organisierte Liebe«.
    Das Magazin Forbes zählte sie 2018 zu den Top 30 der unter 30-Jährigen in Europa im Bereich Media und Marketing.

     

    Das Buch Sprache und Sein folgt einer Sehnsucht: nach einer Sprache, die Menschen nicht auf Kategorien reduziert. Nach einem Sprechen, das sie in ihrem Facettenreichtum existieren lässt. Nach wirklich gemeinschaftlichem Denken in einer sich polarisierenden Welt. Kübra Gümüşay setzt sich seit langem für Gleichberechtigung und Diskurse auf Augenhöhe ein. In ihrem ersten Buch geht sie der Frage nach, wie Sprache unser Denken prägt und unsere Politik bestimmt. Sie zeigt, wie Menschen als Individuen unsichtbar werden, wenn sie immer als Teil einer Gruppe gesehen werden – und sich nur als solche äußern dürfen. Doch wie können Menschen wirklich als Menschen sprechen? Und wie können wir alle – in einer Zeit der immer härteren, hasserfüllten Diskurse – anders miteinander kommunizieren?

    Frau Gümüşay wird im Rahmen der Veranstaltung zunächst aus ihrem aktuellen Buch vorlesen, im zweiten Teil ist Raum für Fragen, Austausch und Diskussion.

    Ort und Zeit: 08.07.2021, 18.15-19.45 Uhr online via Zoom
     

    Teilnahme: Universitätsangehörige können auf den Link über die Veranstaltung in wuestudy zugreifen, externe Interessierte können sich bis zum 07.07.2021 bei Miriam Lohrmann (miriam.lohrmann@uni-wuerzburg.de) anmelden und erhalten so die Zugangsdaten.
    Die Teilnahme ist sowohl für Angehörige der Universität als auch für Externe kostenlos.
    Studierende können für die Teilnahme einen GSiK-Punkt für ihr GSiK-Zertifikat erhalten.

    Ermöglicht wird die Veranstaltung durch den Lehrstuhl Pädagogik bei Verhaltensstörungen unter der Leitung von Prof. Dr. Roland Stein. Es moderiert Miriam Lohrmann, GSiK-Mitarbeiterin am Lehrstuhl.
     

    Bei Fragen können Sie sich gerne an Miriam Lohrmann unter miriam.Lohrmann@uni-wuerzburg.de wenden.

    Critical Whiteness: Privilegien, Gewaltformen und das rassistische System

     

    Ein Workshop im Rahmen der Veranstaltungsreihe
    „Interkulturelle Kompetenz im Klassenzimmer“ (IKiK)

    Eine Veranstaltungsreihe des Lehrstuhls Sonderpädagogik V -Pädagogik bei Verhaltensstörungen und des GSiK-Büros, in Kooperation mit internen und externen Partner:innen

    Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Interkulturelle Kompetenz im Klassenzimmer“ (IKiK) fand am 28.04.2021 der Workshop „Critical Whiteness: Privilegien, Gewaltformen und das rassistische System“ unter der Leitung von Christina Pauls und Divine Umulisa via Zoom statt.

    >Was denkst du? Ist das rassistisch?<

    Nach einer Vorstellungsrunde thematisierten die Referierenden bestimmte Situationen und Aussagen, die die Teilnehmenden nach eigenem Kenntnisstand bewerten sollten

    Anschließend klärten Frau Pauls und Frau Umulisa über Rassismus und in diesem Kontext wichtige Begriffe definitorisch auf und thematisierten Formen der rassistischen Gewalt und ihre unterschiedlichen Ebenen. Die historische Grundlage zu Rassismus wurde durch eine interaktive Übung, in der die Teilnehmer:innen auf einem Zeitstrahl Persönlichkeiten und ihnen zugehörige Zitate zuordneten, erarbeitet.

    In weiteren interaktiven Übungen hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit ihren eigenen Privilegien – mit visueller Untermalung – auseinanderzusetzen.

    Die Reflexion fand ihre Einleitung mit einem Auszug aus dem Buch „Barefoot in Germany“, woraufhin die teilnehmenden Studierenden im Plenum ihre Eindrücke mitteilen sollten, um dann den strukturell rassistischen Hintergrund zu reflektieren. Gleichzeitig fand, auf Anfrage der Studierenden, ein intensiver Austausch bezüglich weiterführender Literatur und weiterer rassismuskritischer Handlungsmöglichkeiten statt.

    Insgesamt spiegelte sich die gute Zusammenarbeit der Referent:innen in der vertrauensvollen Atmosphäre des Workshops wider. Den Teilnehmenden wurde das Gefühl vermittelt, offen über ihr Empfinden und ihre Gedanken sprechen zu können, ohne verurteilt zu werden, sodass insgesamt ein offener Diskurs entstehen konnte.
     

    Hintergrund der Referent:innen:


    Divine Umulisa studierte Journalismus und Kommunikation. Seit mehreren Jahren beschäftigt sie sich mit verschiedenen Themen rund um Globales Lernen, Dekolonisierung, nachhaltige Nord-Süd-Partnerschaft und interkulturellen Austausch. Sie ist Schauspielerin und Autorin unter dem Pseudonym Tete Loeper. Unter diesem veröffentlichte sie unter anderem ihr Buch „Barefoot in Germany“.

    Christina Pauls ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung der Uni Augsburg, sowie an der Professur für Politische Theorie an der TU München. Sie promoviert zu dekolonialen Friedensvorstellungen und beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit Rassismus, deutscher und sowjetischer Kolonialgeschichte und anhaltenden kolonialen Strukturen, sowie der Suche nach ihrer Überwindung.

     

    Wir bedanken uns sehr herzlich bei Frau Pauls und Frau Umulisa für den bereichernden und insprierenden Workshop, allen Teilnehmer:innen für die aktive Beteiligung, den studentischen Hilfskräften für die organisatorische Hilfe sowie bei unserem Lehrstuhlinhaber Herrn Prof. Dr. Roland Stein für seine Unterstützung.

    Ein Beitrag von Angela Nasimi (studentische Hilfskraft am Lehrstuhl Pädagogik bei Verhaltensstörungen).

    Kontakt:
    Prof. Dr. Roland Stein, Lehrstuhl Sonderpädagogik V – Pädagogik bei Verhaltensstörungen
    E-Mail: roland.stein@uni-wuerzburg.de

    Miriam Lohrmann, Lehrstuhl Sonderpädagogik V – Pädagogik bei Verhaltensstörungen; Teilprojektstelle GSiK, E-Mail: miriam.lohrmann@uni-wuerzburg.de